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    Ein Gericht in Seoul hat Ban Joo-hyun, Neffe von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, wegen Betrugs schuldig gesprochen und zu einer Entschädigung verurteilt.

    Ban Joo-hyun hatte sich 2014 verpflichtet, zwischen der Firma Keangnam Enterprises und der katarischen Regierung beim Verkauf eines Wolkenkratzers in Vietnam zu vermitteln. Dabei soll er versprochen haben, seine Beziehungen in Gang zu setzen – gegen Entlohnung, wie die Agentur Yonhap meldet. Nach einiger Zeit legte der junge Mann eine Kaufabsichtserklärung der katarischen Regierung vor, die sich nachher jedoch als gefälscht erwies.

    2015 ging die Firma pleite, ihr Chef beging Selbstmord. Laut dem Urteil soll Ban Joo-hyun 590.000 US-Dollar an Entschädigung zahlen.

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    Tags:
    Ban Joo-hyun, Ban Ki-moon, Südkorea, Seoul