05:56 20 September 2017
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    Fla-Raketensystem S-300

    Russlands Verteidigungsministerium bestätigt: S-300-Komplex in Syrien eingetroffen

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    Eine Batterie des Flugabwehrraketensystems vom Typ S-300 ist laut dem russischen Verteidigungsministerium nach Syrien gebracht worden.

    „Dieser Komplex ist für die Gewährleistung der Sicherheit des Marinestützpunktes in Tartus und der im Küstengebiet stationierten Schiffe der Operationseinheit der russischen Seestreitkräfte aus der Luft bestimmt“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.

    Dem Sprecher zufolge handelt es sich bei S-300 „ausschließlich um Verteidigungssysteme, die keine Gefahr darstellen“. „Zuvor war in der Region, wie sie wissen, ein ähnliches System stationiert. Das war ein Komplex ‘Fort’ (S-300F, NATO-Codename SA-N-6 Grumble), mit dem der Garde-Raketenkreuzer ‚Moskwa‘ der Schwarzmeerflotte ausgestattet ist.“

    Der Sender Fox News hatte am Montag unter Berufung auf drei anonyme Quellen in den USA berichtet, das Land wäre der Meinung, dass Russland die neuesten Luftabwehrraketensysteme vom Typ S-300WM (NATO-Codename SA-23 Gladiator/Giant) in Syrien stationiert hätte. Ein derartiges System sei in der Lage, die amerikanischen Flugzeuge und Flügelraketen abzufangen, so der Sender damals. Nach Angaben der US-Quellen, die Fox News zitierte, sind die S-300-Elemente angeblich „in Docks“ auf dem russischen Stützpunkt in Tartus stationiert, die Komponenten des Systems seien noch nicht aufgebaut worden.

    Ende November hatte Russland S-400-Luftabwehrsysteme auf seinem Luftwaffenstützpunkt Chmejmim in Syrien stationiert.

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    Tags:
    Gefahr, Sicherheit, S-300-System, Verteidigungsministerium, Russlands Seestreitkräfte, Igor Konaschenkow, Syrien, Russland
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