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    Das letzte Miau: IS führt in Mossul Krieg gegen Katzen

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    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) hat im nordirakischen Mossul selbst den Katzen den Krieg erklärt, wie „Iraqi News“ berichtet. Die Leitung der Terrorgruppierung hat sogar eine entsprechende Fatwa, einen islamischen Rechtsspruch, dazu veröffentlicht.

    Demnach dürfen die Einwohner der von IS-Terroristen besetzten Stadt Mossul keinesfalls Katzen zu Hause halten. Die Kämpfer durchsuchen Wohngebäude nach den Tieren. Für die Terrorkämpfer verstoßen die Tiere gegen die Dschihadisten-Ideologie von „Vision, Ideologie und Glauben“.  

    Noch Anfang August war mitgeteilt worden, der IS wolle sein Image verbessern. Zur IS-Propaganda und Anwerbung neuer Mitglieder wurden Fotos eines Kämpfers mit Kätzchen auf der Hand veröffentlicht.

    Die Terrormiliz Daesh stellt heute eine der größten Bedrohungen für die Weltsicherheit dar. Die Daesh-Kämpfer haben in den drei zurückliegenden Jahren große Gebiete des Irak und Syriens besetzt und versuchen jetzt, ihren Einfluss auf Nordafrika, besonders Libyen, auszudehnen. Nach unterschiedlichen Schätzungen erstrecken sich die vom Daesh kontrollierten Gebiete, in denen ein „islamisches Kalifat“ ausgerufen wurde, über insgesamt 90.000 Quadratkilometer.

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    Katzen, Krieg, Terrormiliz Daesh, Mossul