10:55 24 Februar 2020
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    Terrororganisation Daesh (307)
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    Das Bildungsniveau der Söldner der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) ist höher als bei ihren Landsleuten aus den Stammländern. Das hat eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Weltbank ergeben.

    „Ausländische Söldner aus dem Nahen Osten, Nordafrika sowie Süd- und Ostasien sind durchschnittlich höher ausgebildet als die Bewohner dieser Regionen“, so die Studie.

    Lediglich 17 Prozent aus 331 Söldnern haben demnach keine Oberschule abgeschlossen, während 25 Prozent von ihnen sogar eine Hochschulausbildung haben.

    Außerdem waren die meisten Befragten ihren Worten zufolge nicht arbeitslos gewesen, bevor sie sich der Terrormiliz angeschlossen haben. Demzufolge sind die Experten zu dem Schluss gekommen, dass die Armut kein Grund für eine Radikalisierung und extremistische Ideen sei.

    Wie aus der Studie hervorgeht, waren auch Kämpfer, die zu Selbstmordattentätern wurden, hochgebildet.

    Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des Irak eingenommen. Die Terroristen riefen in den besetzten Gebieten ein Kalifat aus. Die offiziellen Regierungen in Bagdad und Damaskus sowie eine internationale Koalition unter US-Führung kämpfen gegen die Besatzer. Russland setzt seit Herbst 2015 seine Luftstreitkräfte gegen die Islamisten in Syrien ein.

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    Tags:
    Studie, Terrormiliz Daesh, Weltbank, Russland, Irak, Syrien