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    Chemnitz: Terror-Verdächtiger Jaber Albakr nur knapp entkommen

    Anti-Terror-Einsatz in Chemnitz: Sprengstoff kontrolliert vernichtet

    © AP Photo / Jens Meyer
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    Der Sprengstoff, der am Samstag von der Polizei in Chemnitz entdeckt wurde, ist kontrolliert vernichtet worden, wie deutsche Medien berichtet.

     

    Laut Polizeiangaben ist niemand verletzt worden. Der Meldung zufolge handelte es sich um einen besonders gefährlicher Sprengstoff, stärker noch als das übliche TNT. Solches TATP soll Medienberichten zufolge bereits bei den Anschlägen von Paris im Jahr 2015 eingesetzt worden sein.

    Am Samstag hatte die Polizei bei der Durchsuchung einer Wohnung in Chemnitz wegen eines angeblich geplanten Anschlags Spuren von Sprengstoff entdeckt. Nach einem Verdächtigen wird noch immer gefahndet.

    Auf der Suche nach dem mutmaßlichen Sprengstoffattentäter haben die Ordnungskräfte am Hauptbahnhof Chemnitz drei Personen festgenommen. Sie sollen mit dem tatverdächtigen Syrer Jaber Albakr in Kontakt gestanden haben.

    Zuvor war gemeldet worden, dass im Mittelpunkt des Großeinsatzes in Chemnitz am Sonntag ein Mann namens Jaber Albakr steht. Der Verdächtige sei seit Längerem vom Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln beobachtet worden und stehe im Verdacht, einen Sprengstoff-Anschlag auf einen deutschen Flughafen geplant zu haben. Albakr sei im vergangenen Jahr offenbar als syrischer Flüchtling nach Deutschland eingereist, so die deutschen Medien.

     

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    Tags:
    Sprengstoff, Anschlag, Migranten, Polizei, Chemnitz, Syrien, Deutschland