19:18 07 April 2020
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    Der australische Edelsteinförderer „Lucapa Diamond“ hat beim Straßenbau im afrikanischen Angola möglicherweise diamanthaltige Gesteine verbaut, berichtet die Tageszeitung „The Australian“.

    Der australische Konzern „Lucapa Diamond“ fördert Edelsteine im afrikanischen Angola. Vor der Weiterverarbeitung werden die diamanthaltigen Erden maschinell geprüft. Die Maschinen erkennen Edelsteine von 280 Karat und weniger. Alles, was schwerer wiegt, wird aussortiert und im Straßenbau verwendet, denn der bislang größte je in Angola geförderte Diamant wog 278 Karat.

    Schätze des Diamantenfonds Russlands
    © Sputnik / Sergei Pyatakov

    Da müssen die Mitarbeiter des Konzerns nicht schlecht gestaunt haben, als sie zufällig einen 404-karätigen Stein im Ausschuss entdeckten, schreibt das Blatt. Der längliche Diamant sei von der Form eines Daumens gewesen. Und dieser Klunker sei nahezu unter die Dampfwalze geraten!

    Das edle Stück sei für 16 Millionen Dollar verkauft worden. Der australische Edelsteinförderer habe den Vorfall zum Anlass genommen, seine Produktion in Angola zu modernisieren: Von nun an erkennen die Maschinen alle Diamanten bis 1000 Karat. Dafür habe das Unternehmen „nur“ 2,75 Millionen Dollar investieren müssen – der Zufallsfund hat die Kosten also mehr als gedeckt.

    Nun prüft Lucapa Diamond laut Zeitung, ob die Straßen in Angola unter die Lupe genommen werden sollten. Wer weiß, was die Maschinen sonst noch alles übersehen haben?

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    Tags:
    Diamanten, Lucapa Diamond, Angola