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    Damaskus. Archivbild

    Neuer Angriff: Terroristen beschießen russische Botschaft in Damaskus

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    Das Stadtviertel in Damaskus, in dem sich die russische Botschaft in Syrien befindet, ist am Mittwoch aus Granatenwerfern beschossen worden, wie Russlands Außenministerium in Moskau meldet.

    Der Beschuss erfolgte demnach aus dem von Terroristen kontrollierten Bezirk Jobar. Mitarbeiter der Botschaft seien nicht verletzt worden.

    „Eine der Granaten ist unweit des äußeren Sicherheitsposten der Botschaft detoniert, eine andere explodierte vor dem Eingang ins Konsulatsgebäude. Es hat auch zwei Explosionen nur hundert Meter vor dem Zaun des Geländes gegeben“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.

    Eine weitere Granate sei auf eine Schule gefallen, die sich nicht weit von der Botschaft befindet. Diese sei aber zum Glück nicht detoniert.

    Die russischen Diplomaten haben den Angriff auf ihre Mission in Damaskus scharf verurteilt und die Hoffnung ausgesprochen, dass der Vorfall dementsprechend von allen eingeschätzt werde, die „den Terrorismus ablehnen und das Prinzip der Unantastbarkeit der diplomatischen Missionen wirklich unterstützen“.

    „Russlands konsequenter und kompromissloser Kampf gegen den Terrorismus in Syrien wird fortgesetzt“, hieß es weiter aus Moskau.

    Schon einmal Anfang vergangener Woche war die russische Botschaft in Syrien mit Granaten beschossen worden.

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    Tags:
    Beschuss, Botschaft, Außenministerium Russlands, Damaskus, Russland, Syrien
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