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    Der syrische Präsident Baschar Assad

    Assad: So muss man radikalen Islamismus vernichten

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    Um islamischen Radikalismus erfolgreich zu bekämpfen, müssen vor allem dessen Finanzquellen in Saudi-Arabien trockengelegt werden. Dies erläuterte der syrische Präsident Baschar al-Assad im Interview mit der russischen Zeitung Komsomolskaja Prawda.

    „Das Wichtigste ist, den Geldfluss von der saudischen Regierung sowie ihrer NRO und Institute zu stoppen, die die Ideologie der Wahhabiten (Ideologie der Krieger für die reine Lehre des Islam – Anm. d. Red.) auf der ganzen Welt verbreiten. Man kann nicht sagen, dass man diese Ideologie bekämpfen will und es gleichzeitig ihren Scheichs und Imams ermöglichen, diese dunkle Ideologie in ihrer Medrese (Schule für islamische Wissenschaften – Anm. d. Red.) zu propagieren“, so Assad.

    Dabei betonte der syrische Staatschef, man könne die „ideologischen Kämpfer“ nur auf eine Weise bekämpfen, und zwar indem man diese vernichtet.

    „Es gibt keine andere Methode. Sie brauchen keinen Dialog. Und es ist auch keine Zeit mehr für den Dialog. Wir müssen unsere Bürger beschützen und deshalb die Terroristen vernichten. Aber das ist nicht genug. Das erinnert an Videospiele, wo sie immer wieder auftauchen. Man tötet einen Kämpfer und schon erscheinen zehn neue. Und es gibt kein Ende“, so Assad weiter.

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    Tags:
    Terrorismus, Wahhabitismus, Komsomolskaja Prawda, Baschar al-Assad, Saudi-Arabien, Syrien
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