15:01 20 Oktober 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    195276
    Abonnieren

    Die Verwaltung der Vollzugsanstalten von New York verlangt eine beispiellose Kaution in Höhe von 100 Millionen US-Dollar für die Freilassung der Russin Swetlana Sacharowa, wie aus einer Datenbank der Behörde hervorgeht.

    Zuvor hatte der Richter einen Pfand von einer Million US-Dollar gefordert.

    Sacharowa drohen demnach bis zu zehn Jahren Freiheitsentzug wegen Erpressung von 50.000 US-Dollar bei dem ehemaligen Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Elliot Spitzer, und wegen Fälschung eines Mitvertrages. Sacharowa beschuldigte wiederum Spitzer, sie misshandelt zu haben. 

    Es sei bisher unklar, wie diese riesige Summe von 100 Millionen US-Dollar aufgetaucht sei, so Rechtsanwalt Arkadi Buch, der mit dem Fall Sacharowa gut vertraut sein will.

    „Ich vermute, dass sich ein System – entweder des Gerichtes oder der Verwaltung für Vollzugsanstalten – versehen hat“, sagte er.   

    Die junge Frau könne weder 100 Millionen US-Dollar noch eine Million zahlen. Selbst eine Million ist für sie laut dem Rechtsanwalt ein immenser Betrag. Außerdem müsse sich jemand für sie verbürgen.

    „Das Schlimme an dieser Situation ist, dass jeder Mann, der vor einem Richter erscheint, zu einer Zielschiebe der Medien wird, die ihn als einen Sponsoren von Sacharowa einstufen werden“.       

    Laut dem Rechtsanwalt befindet sich Swetlana Sacharowa zurzeit auf der berüchtigten New Yorker Gefängnisinsel Rikers. Die Bedingungen seien schlecht, hieß es.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Manuela Schwesig fordert bei Nord Stream 2 die Grünen heraus: „Sie haben behauptet, dieses Gas...“
    USA erweitern Sanktionen gegen Nord Stream 2
    Reisen nur noch mit Anmeldung? – Spahn-Ministerium plant strengere Auflagen
    Tags:
    Kaution, Gefängnisinsel Rikers, Arkadi Buch, Elliot Spitzer, Swetlana Sacharowa, USA, Russland