05:07 08 August 2020
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    Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat in einem Rechtsstreit obsiegt. Der libysche Staatsfonds Libyan Investment Authority (LIA) hatte eine Entschädigung von 1,2 Milliarden US-Dollar gefordert. Das schrieb Bloomberg am Freitag.

    Ein Londoner Gericht entschied, dass Goldman Sachs libysche Beamte, die mehr als eine Milliarde US-Dollar verloren hatten, nicht betrogen hatte. Laut der Richterin Vien Rose gibt es keine Beweise, dass die Investmentbank einen Übergewinn erwirtschaftet hatte.

    Die LIA-Vertreter sind ihren Worten zufolge enttäuscht über den Gerichtsbeschluss und derweil nicht bereit, weitere Schritte zu annoncieren.

    Libyen war 2014 gegen Goldman Sachs vor Gericht gezogen. Der libysche Staatsfonds LIA hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs auf Entschädigung in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar verklagt. Der Prozess hatte 2016 begonnen.

    Die libysche Seite warf Goldman Sachs vor, Beamte von Muamar al-Gaddafi bestochen, dem LIA bewusst kostspielige Papiere verkauft und die Unerfahrenheit der Leitung des Fonds für eigene Zwecke genutzt zu haben.

    Am 31. März 2016 nahm in Libyen die Regierung der nationalen Einheit ihre Arbeit auf. Sie strebt den Erhalt der Integrität des Landes an, die seit der Absetzung von Muamar al-Gaddafi im Jahre 2011 stark gefährdet ist.

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    Tags:
    Prozess, Libyan Investment Authority, US-Investmentbank Goldman Sachs, Muamar al-Gaddafi, Großbritannien, Libyen, USA