20:45 25 September 2020
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    Wenige Stunden nach dem Beginn der Mossul-Befreiungsoffensive hat eine Autobombe an einem Militärpunkt in der Nähe von Bagdad neun Tote und 35 Verletzte gefordert, wie AP meldet.

    Die Autobombe ist demnach an einem Militärpunkt der irakischen Armee in der Stadt Youssifiyah explodiert, die nur 20 Kilometer südlich von der Hauptstadt Bagdad liegt.

    Einem Polizeisprecher zufolge sind fünf Zivilisten und vier Militärangehörige bei dem Anschlag ums Leben gekommen. Es gebe wenigstens 35 Verletzte. Die Zahl der Toten bestätigte AP zufolge auch ein Sprecher der Rettungskräfte.

    Keine der bekannten Terrorgruppierung habe bislang die Verantwortung für den Anschlag übernommen, hieß es. Alles spreche aber dafür, dass die Attacke von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) ausgeführt worden sei, da sie ähnlichen Anschlägen der IS-Terrorgruppe ähnele, so der AP-Bericht.

    Die irakische Armee hatte in der Nacht auf Montag eine Offensive zur Befreiung der IS-Hochburg Mossul unter Beteiligen der kurdischen Peschmerga-Einheiten und der Kräfte der von den USA geführten Anti-IS-Koalition begonnen.

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    Tags:
    Autobombe, Anschlag, Mossul, Bagdad, Irak