05:05 14 Dezember 2019
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    London: Pamela Anderson „foltert“ Assange mit veganem Essen

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    Die US-Schauspielerin und ehemalige „Baywatch“-Nixe Pamela Anderson hat Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London besucht, wo er zurzeit lebt, und dem WikiLeaks-Gründer eine Mahlzeit gebracht, berichtet Daily Star. Diese schien ihm aber nicht besonders gefallen zu haben.

    „Er sagte, ich foltere ihn damit, veganes Essen zu bringen“, sagte Anderson.

    Dabei sorge sich die Schauspielerin um Assanges Gesundheitszustand. Aus diesem Grund habe sie ihm „ein nettes veganes Mittagessen und einige vegane Snacks“ mitgebracht.

    Auf Twitter häuften sich Theorien, dass Anderson den WikiLeaks-Gründer vergiftet hätte.

    WikiLeaks ist eine internationale nichtkommerzielle Organisation, die geheime Informationen aus anonymen Quellen oder Unternehmen uneingeschränkt zugänglich macht. Die Webseite war 2006 von Julian Assange gegründet worden.

    Assange selbst hält sich zurzeit im Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London auf. Der Journalist war im Dezember 2010 in London auf Antrag der schwedischen Rechtsschutzbehörden festgenommen worden, die seine Auslieferung nach Schweden forderten. Im Sommer desselben Jahres wurden wegen Klagen zweier Frauen Ermittlungen wegen sexueller Belästigung gegen Assange eingeleitet. Aus Angst vor einer Auslieferung an die USA hatte er die Behörden Ecuadors um politisches Asyl ersucht. Laut Assange drohen ihm in den Vereinigten Staaten bis zu 35 Jahre Haft oder gar die Todesstrafe für die Veröffentlichung geheimer Staatsdepeschen.

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    Tags:
    WikiLeaks, Julian Assange, Pamela Anderson, Ecuador, Großbritannien, London