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    „Man opfert die Wahrheit“: Oliver Stone zu RT-Kontensperrung in London

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    US-Regisseur Oliver Stone verbindet die Auflösung der RT-Bankenkonten in Großbritannien mit einem Propaganda-Informationskrieg.

    „Man hält Sie für Propagandatreiber, wenn ich aber die Londoner Zeitungen lese, frage ich mich, wer hier der Propagandist ist? Ich glaube, es geht hier um einen Informationskrieg. Es ist bedauerlich, dass die Wahrheit geopfert wird“, sagte Stone in einem Interview für RT Großbritannien.

    Die Briten würden keine echten Nachrichten erfahren, wenn ihnen keine alternativen Standpunkte mehr geboten würden. Und eben das tue RT. Der Sender habe immer „verantwortungsbewusst und klar“ die Geschehnisse behandelt und Videobeweise dargestellt.

    Am Montag hatte RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan mitgeteilt, dass sämtliche Konten des Senders in Großbritannien unwiderruflich gesperrt worden seien. Zum Beweis veröffentlichte RT auf seiner Webseite einen Brief der zur RBS gehörenden Bank NatWest, in dem das Geldinstitut ankündigt, alle RT-Konten innerhalb von drei Monaten endgültig zu schließen.

    Simonjan bezeichnete das Vorgehen der britischen Bank als „unangekündigte Sanktionen“ der USA und Großbritanniens. „Gelobt sei die Meinungsfreiheit!“, schrieb die Chefredakteurin via Twitter. RT berichtet kritisch über die Politik Londons und Washingtons.

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    Tags:
    Propaganda, Sperrung, Auflösung, Konto, RT, Margarita Simonjan, Oliver Stone, USA, Großbritannien, Russland