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    RBS verzichtet auf RT-Kontosperrung - Medien

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    Die Royal Bank of Scotland (RBS), der die Bank NatWest angehört, hat die Auflösung der Konten des russischen Senders RT in Großbritannien aufgehoben, wie die Zeitung "The Times" berichtet.

    Die Strafmaßnahme sei annulliert worden, nachdem Moskau erklärte, dass es der russischen BBC die Finanzierung einfrieren und Großbritannien vor internationalen Aufsichtsbehörden wegen der Verletzung der Pressefreiheit verklagen würde, so der "Times"-Bericht.

    Die Bank hat diese Informationen zunächst nicht bestätigt.

    Am Montag hatte RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan mitgeteilt, dass sämtliche Konten des Senders in Großbritannien unwiderruflich gesperrt worden seien. Zum Beweis veröffentlichte RT auf seiner Webseite einen Brief der zur RBS gehörenden Bank NatWest, in dem das Geldinstitut ankündigt, alle RT-Konten innerhalb von drei Monaten endgültig zu schließen.

    Simonjan bezeichnete das Vorgehen der britischen Bank als „unangekündigte Sanktionen“ der USA und Großbritanniens. „Gelobt sei die Meinungsfreiheit!“, schrieb die Chefredakteurin via Twitter. RT berichtet kritisch über die Politik Londons und Washingtons.

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    Tags:
    Konto, Gegenmaßnahmen, Pressefreiheit, Royal Bank of Scotland (RBS), RT, Großbritannien, Moskau, Russland