03:12 22 Oktober 2020
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    In der nordirakischen Stadt Kirkuk haben bewaffnete Unbekannte am Freitagmorgen ein Polizeirevier angegriffen, wie die Agentur AP mitteilt. Laut Augenzeugen gab es mehrere Explosionen und Schusswechsel.

    Die Terrormiliz Daesh hat mittlerweile die Verantwortung für den Angriff übernommen. Laut AP war vorerst unbekannt, wer für den Angriff verantwortlich sei. Andere Quellen waren schon früher davon ausgegangen, dass es sich um Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischer Staat) handelte. 

    ​Über mögliche Tote gibt es bislang keine Informationen.

    Kirkuk ist eine Stadt mit reichem Ölvorkommen, 290 Kilometer nördlich von Bagdad. Sie wird sowohl von der irakischen Regierung als auch von der Regierung der autonomen Kurdenregion beansprucht.

    Irakische Sondereinheiten und Peschmerga-Kämpfer versuchen seit Montag, die IS-Terroristen aus ihrer Hochburg Mossul weiter nördlich zu vertreiben. Mossul ist die zweitgrößte Stadt Iraks und wird seit zwei Jahren von der Terrormiliz kontrolliert.

    In der Nacht auf Montag hatte der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi in einer TV-Ansprache den Beginn der Militäroperation zur Befreiung von Mossul angekündigt.

    Irakische Sondereinheiten attackieren die Stadt vom Süden, Peschmerga-Einheiten greifen vom Norden an. Außerdem nehmen das sunnitische und das schiitische Volksheer an der Offensive teil. Die Bodenoperation wird von Luftangriffen der US-geführten Anti-IS-Koalition unterstützt.

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    Tags:
    Polizei, Terrormiliz Daesh, Kirkuk, Irak