19:11 22 Januar 2020
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    Bei einer der deutschlandweiten Anti-Terror-Razzien haben die Ermittler im thüringischen Suhl Substanzen gefunden, die sich zur Sprengstoffherstellung eignen, wie der MDR berichtet.

    ​Hintergrund für die Anti-Terror-Aktion ist nach Spiegel-Berichten die bereits seit 2015 laufende Ermittlung gegen einen 28-jährigen russischen Staatsbürger mit tschetschenischer Volkszugehörigkeit wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Der Beschuldigte soll beabsichtigt haben, sich dem bewaffneten Kampf in Syrien auf Seiten des IS (Islamischen Staates) anzuschließen.

    Außerdem würden noch weitere zehn männliche und drei weibliche Personen aus Tschetschenien mit russischen Pässen gesucht, die in Deutschland Asyl beantragt haben sollen. Es bestehe, so der Spiegel-Bericht, der Verdacht auf Terrorismusfinanzierung. Eine konkrete Anschlagsgefahr soll es aber nicht geben.

    Die Verdächtigen seien seit Sommer 2015 unter Beobachtung. Elf von 14 seien in Thüringen gemeldet, so der MDR. Eine Person soll bereits festgenommen worden sein.  

     

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    Tags:
    Substanzen, Razzia, Sprengstoff, Suhl, Thüringen