07:31 14 August 2020
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    Der belgische König Albert II. muss in dem seit Jahren andauernden Streit, ob er der uneheliche Vater von Delphine Boël ist, am 21. Februar in Brüssel zu einer Anhörung vor Gericht, wie die belgische Zeitung „Le Soir“ schreibt.

    Die belgische Künstlerin Delphine Boël behauptet seit über zehn Jahren öffentlich, dass König Albert II. ihr Vater sei. Der mittlerweile pensionierte Monarch habe von 1966 bis 1984 eine außereheliche Beziehung zu ihrer Mutter, der Baronin Sybille de Sélys Longchamps, unterhalten. Als er aber den Thron übernommen hatte, wollte er Delphine als seine Tochter nicht anerkennen. 

    Eine Vaterschaftsklage gegen Albert II. hatte Boël bereits 2013 eingereicht. Nachdem der König im Juli 2013 den Thron seinem Sohn Philippe übergeben hat, genießt er keine Immunität mehr und muss somit vor Gericht. 

    Der juristische Vater von Delphine, der Industrielle Jacques Boël, hat sich von der Mutter scheiden lassen und seine Tochter aus dem Testament ausgeschlossen. 

    Die Anklage soll Medienberichten zufolge die Beziehungen zwischen Albert II. und dem neuen König Belgiens überschattet haben. Philippe versuchte seinen Vater zu überreden, Delphine anzuerkennen und ihr somit einen Teil des Vermögens bereitzustellen, doch Albert II. weist dies kategorisch ab und besucht kaum noch offizielle Veranstaltungen. 

     

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    Tags:
    Gericht, Tochter, Vaterschaftsklage, König Philippe, König Albert II, Delphine Boël, Brüssel, Belgien