10:16 17 Februar 2020
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    Es hilft nichts: Trotz verdoppelter Strafen und Kritik seitens der Öffentlichkeit urinieren Betrunkene auch weiter auf die Wände des Gotteshauses mit dem höchsten Kirchturm der Welt, das Ulmer Münster, meldet dpa.

    Es ist schon über ein halbes Jahr her, dass die Ulmer Stadträte wegen der ungehemmten „Wildpinklerei“ am Ulmer Münster Alarm geschlagen hatten, da die im Urin enthaltenen Säuren und Salze die Wände der über sechs Jahrhunderte alten Kirche zersetzten. Trotz der erhöhten Bußgelder und Patrouillen soll aber alles unverändert geblieben sein:

    „Ich habe das wieder ein halbes Jahr beobachtet — und wieder ist alles vollgepinkelt und vollgekotzt“, zitiert die Agentur den Münsterbaumeister Michael Hilbert, „Ich bin nicht die Pinkelpolizei, aber da geht es um Wahrung öffentlicher Ordnung.“

    Laut Hilbert ist einer der Hauptgründe für diese traurige Bilanz die Tatsache, dass bei solchen Veranstaltungen wie dem Weinfest oder dem  Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz zu wenig kostenfreie Toiletten zur Verfügung gestellt werden. Damit das Problem der „Wildpinklerei“ ein Ende findet, sollten mehr kostenlose Kabinen aufgestellt werden und das Ordnungsamt präsenter sein, fügte er hinzu.

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    Tags:
    Urin, Wildpissen, Wildpinkler, Ulm, Deutschland