19:28 21 Januar 2018
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    Schockierendes aus der Tierwelt: Hälfte der Artenvielfalt ausgerottet

    © Flickr/ The Cincinnati Zoo & Botanical Garden
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    Der weltweite Wildtierbestand, zu dem Fische, Vögel, Säugetiere sowie Amphibien und Reptilien zählen, ist seit 1970 auf unter die Hälfte gesunken, wie der Living Planet Report 2016 der Natur- und Umweltschutzorganisation „World Wildlife Fund“ (WWF) angibt.

    Im Zeitraum von 1970 bis 2012 seien 58 Prozent der weltweiten Artenvielfalt verschwunden.

    „Der Wildtierbestand verschwindet aus unserem Leben in einem nie dagewesenen Tempo“, so WWF-Generaldirektor Marco Lambertini. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen, werde es bis 2020 nur mehr ein Drittel des Bestands an Wirbeltieren im Vergleich zum Jahr 1970 geben.

    „Hier geht es nicht nur um die wundervollen Arten, die wir lieben. Die Artenvielfalt bildet die Grundlage für gesunde Wälder, Flüsse und Ozeane. Wenn es keine Arten mehr gibt, werden die ökologischen Systeme zusammenbrechen – gemeinsam mit der sauberen Luft, Wasser, Nahrungsmitteln und Klima, die diese für uns schaffen“, fügt Lambertini hinzu.

    Der WWF-Bericht basiert auf dem sogenannten Living Planet Index (LPI), der als Indikator der globalen Artenvielfalt bezeichnet wird. Mit dieser Kennzahl lassen sich die Entwicklungen der einzelnen Wildtierbestände hinsichtlich deren Größe verfolgen. 

    Der Living Planet Report 2016 bezieht sich auf die Entwicklungen von über 14.000 Wirbeltierbeständen mit mehr als 3700 Arten von 1970 bis 2012.

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    Tags:
    Wildtiere, World Wildlife Fund (WWF)
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