11:57 06 April 2020
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    Das Duisburger Amtsgericht hat entschieden, dem Mann, der seine wenige Wochen alte Tochter mittels Kleinanzeige auf Ebay verkaufen wollte, vorerst jeden unbeaufsichtigten Kontakt zu dem Säugling zu untersagen. Wie deutsche Medien berichten, handelt es sich bei der Familie um Flüchtlinge, sie seit einem Jahr in Deutschland leben sollen.

    Die Duisburger Polizei meldete am 13. Oktober, dass sie „im Rahmen eines heute eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachtes auf Menschenhandel die Wohnung einer Flüchtlingsfamilie in Duisburg-Rheinhausen“ untersucht hatte.

    Das Baby sei damals in die Obhut des Jugendamtes übergeben worden, hieß es. Jetzt soll die Mutter mit dem Kind – ohne den Vater – in eine Mutter-Kind-Einrichtung ziehen.

    Das 40 Tage alte Mädchen namens Maria war vor knapp zwei Wochen für 5.000 Euro auf der Handelsplattform Ebay zum Verkauf angeboten worden. Der Vater gestand, die Anzeige geschaltet zu haben. Laut ihm soll es sich dabei jedoch um einen Scherz gehandelt haben.

    Die Ermittlungen wegen Verdachts auf Menschenhandel dauern weiter an. Das Familiengericht habe ergänzende Maßnahmen getroffen.

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    Tags:
    Flüchtling, eBay, Duisburg, Deutschland