20:05 28 März 2020
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    Immer mehr Frauen arbeiten weltweit als professionelle Meerjungfrauen. Das neue und ungewöhnliche Geschäft bringt laut Bloomberg sowohl Damen als auch Investoren Gewinn ein.

    Die Verwandlung der US-Stars Kim Kardashian, Britney Spears, Paris Hilton und Katy Perry in Meerjungfrauen habe dazu geführt, dass dieser Trend zurzeit immer schnell an Popularität gewinnt. Laut Bloomberg entwickelt sich aktiv eine neue Industrie, deren Ziel es ist, beginnende Meerjungfrauen zu unterstützen.

    Im Oktober habe beispielweise der US-amerikanische Einzelhandelskonzern Wallmart 58.000 Monoflossen für Kinder zum Verkauf bestellt. Zudem gebe es bereits in den Philippinen, Frankreich, Spanien und den USA spezielle Schulen, wo sich junge Mädchen zu Meerjungfrauen ausbilden lassen. In den US-Städten Omaha und New York kosten solche Ausbildungskurse 210 beziehungsweise 375 US-Dollar. Für ein Portfolio und einen guten Agenten, der vielleicht einen Arbeitsplatz für eine neue Meerjungfrau findet, muss man 3000 US-Dollar zahlen.

    Das Leben der Meerjungfrauen sei aber nicht so glamourös, wie man denken könnte.

    „Man muss Chlor und Salz in den Augen vertragen und ständig die Augen offen halten. Manchmal, wenn ich aus dem Wasser steige, kann ich nichts sehen“, so Linden Wolbert, eine der ersten und berühmtesten Meerjungfrauen in der Welt.

    Dabei sollten die Frauen sehr gut schwimmen können, wobei sie eine bis zu 50 Kilogramm wiegende Flosse aus Silikon tragen.

    Zudem sollten sie für mehrere Minuten den Atem anhalten können und dabei lächeln. Wolbert arbeitet Bloomberg zufolge seit zehn Jahren auf Partys in Swimming Pools verschiedener US-Stars, darunter auch Jessica Alba und Justin Timberlake. Der Mindestlohn solcher Auftritte beläuft sich laut ihr auf etwa 1000 US-Dollar.

    „Ich verdiene mehr als viele Anwälte, die ich kenne“, so die erfolgreiche Meerjungfrau abschließend.

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    Tags:
    Business, Frauen, Paris Hilton, Katy Perry, Kim Kardashian, Philippinen, Spanien, USA, Frankreich