01:33 01 Oktober 2020
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    Die Luftverschmutzung in der indischen Hauptstadt Delhi hat nach dem Lichterfest Diwali das 42-Fache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erreicht, berichtet die Zeitung „Hindustan Times“.

    ​Beim Diwali, das am Sonntag in Indien gefeiert wurde, werden überall auf den Straßen traditionell viele Knallkörper und Feuerwerke gezündet. Am Morgen danach wacht die Stadt im dicken Smog auf.

    ​​Die Luft in Indien gilt als die schmutzigste weltweit. Laut einem Bericht des Unicef-Direktors Anthony Lake trägt die Luftverschmutzung entscheidend zum Tod von jährlich etwa 600.000 Kindern unter fünf Jahren weltweit bei. Unicef-Informationen zufolge sind insgesamt zwei Milliarden junge Menschen weltweit einer Luft ausgesetzt, die nach den WHO-Richtlinien als verschmutzt gilt, darunter 300 Millionen unter den schlimmsten Bedingungen.

     

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    Tags:
    Luftverschmutzung, Smog, Lichterfest Diwali, WHO, Unicef, Delhi, Indien