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13:39 18 Oktober 2019
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    Gedenkaktion auf Gizeh-Pyramiden an die Opfer des A321-Unglücks

    Ein Jahr nach der Katastrophe am Sinai: Gedenkfeiern in Russland und Ägypten

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    Vor genau einem Jahr ist der Airbus A321 der sibirischen Kogalymavia über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle 224 Insassen kamen ums Leben. Laut Ermittlern ging an Bord eine Bombe hoch. Am Montag wird in beiden Länder der Opfer der bislang schlimmsten Katastrophe in der Geschichte der russischen Luftfahrt gedacht.

    Die Maschine war vom Badeort Scharm al-Scheich nach St. Petersburg unterwegs. In der Stadt an der Newa gab es am heutigen Montag um 07.14 Uhr eine Schweigeminute. Um diese Zeit war der Airbus am 31. Oktober 2015 von den Radaren verschwunden. Eine Glocke der Isaak-Kathedrale schlug 224 Mal – einmal für jedes Opfer.

    Auch in Scharm al-Scheich gab es Trauerveranstaltungen. Auf dem Hauptplatz fanden sich bereits am Sonntagabend Hunderte Menschen ein.

    • Ein Jahr Absturz am Sinai: Trauerfeier in Scharm al-Scheich
      Ein Jahr Absturz am Sinai: Trauerfeier in Scharm al-Scheich
      © Sputnik / Nadim Suaui
    • Ein Jahr Absturz am Sinai: Trauerfeier in Scharm al-Scheich
      Ein Jahr Absturz am Sinai: Trauerfeier in Scharm al-Scheich
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    Ein Jahr Absturz am Sinai: Trauerfeier in Scharm al-Scheich

    Die Trauernden trugen Kerzen und legten unter Getrommel Kränze nieder. In der koptischen Kirche fand eine Totenmesse statt. Die Ermittlungen zur Katastrophe gehen unterdessen weiter. Nach Angaben des russischen Geheimdienstes FSB wurde die Katastrophe durch einen Sprengstoffanschlag ausgelöst.

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