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19:51 20 Juli 2019
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    Daesh-Kämpfer in Mossul (Archiv)

    Wegen Fahnenflucht bei Mossul: IS exekutiert Dutzende Kämpfer

    © REUTERS / Stringer/Files
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    Die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) hat 50 Mitglieder hingerichtet, die ihre Stellungen bei der irakischen IS-Hochburg Mossul verlassen hatten. Das meldet der TV-Sender Al-Sumaria am Mittwoch unter Verweis auf eine eigene Quelle.

    Die Exekution erfolgte laut dem Informanten in einem Terroristenlager im Westen der Provinz Nainawa. Zuvor war bekannt geworden, dass IS-Kämpfer 232 Menschen nahe Mossul getötet hatten.

    Die irakischen Streitkräfte hatten am 17. Oktober eine Offensive auf Mossul – die mächtigste aller IS-Hochburgen im Irak – gestartet. Die kurdischen Peschmerga und die US-Luftwaffe unterstützen die Operation. Die Millionenstadt steht seit Juni 2014 unter Kontrolle des IS.

    Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des Irak eingenommen. Die Terroristen riefen in den besetzten Gebieten ein Kalifat aus. Die offiziellen Regierungen in Bagdad und Damaskus sowie eine internationale Koalition unter US-Führung kämpfen gegen die Besatzer. Russland setzt seit Herbst 2015 seine Luftstreitkräfte gegen die Islamisten in Syrien ein.

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    Fahnenflucht, Offensive, Hinrichtung, Al-Sumaria, Terrormiliz Daesh, USA, Syrien, Irak