06:27 13 Dezember 2019
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    Ein Hund in Syrien (Symbolbild)

    Neue IS-Taktik: Haustiere mit Sprengsätzen töten Zivilisten

    © AFP 2019 / Louai Beshara
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    Die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) haben begonnen, außer Infrastrukturobjekten auch Haustiere zu verminen, wie der russische TV-Sender REN TV berichtet.

    Demnach stoßen die kurdischen Einheiten, die am 23. Oktober die Stadt Baschik bei Mossul unter ihre Kontrolle gebracht haben, auf eine neue Taktik der IS-Kämpfer. Die Terroristen verminen beim Verlassen der von den Kurden eroberten Gebiete nicht nur Infrastrukturobjekte sondern versehen auch Tiere mit Sprengsätzen.

    Katzen und Hunde kehren dem TV-Sender zufolge in die Häuser ihrer Besitzer zurück und in diesem Moment explodieren die an ihnen angebrachten Sprengsätze. Die Kurden würden sich in diesem Zusammenhang nicht beeilen, in die Stadt einzurücken, und die Einwohner hätten Angst, ihre Häuser zu verlassen.

    Die irakischen Streitkräfte hatten am 17. Oktober eine Offensive auf Mossul – die mächtigste aller IS-Hochburgen im Irak – gestartet. Die kurdischen Peschmerga und die US-Luftwaffe unterstützen die Operation. Die Millionenstadt steht seit Juni 2014 unter Kontrolle des IS.

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    Terroristen, Sprengsatz, Hund, Katzen, Terrormiliz Daesh, Mossul, Irak