16:21 17 Februar 2020
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    Kampf gegen den IS (813)
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    Zwei „Tornado“-Kampfflugzeuge der Bundeswehr haben wegen „eines technischen Defekts“ im Nordirak zwischenlanden müssen, wie dpa meldet.

    Die Bundeswehr sprach demnach am Montagabend von einer „Luftnotlage“. Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam habe jedoch betont, es hätte sich nicht um eine Notlandung gehandelt.

    „Der Defekt war wegen starker Turbulenzen bei einer routinemäßigen Luftbetankung an einem der Tornado-Aufklärungsjets aufgetreten“, heißt es vonseiten der Bundeswehr. Die Betankung habe daraufhin abgebrochen werden müssen.

    Die Piloten hätten dann entschieden, den nächstgelegenen Flugplatz in Erbil in der nordirakischen Kurdenregion anzusteuern, da eine Rückkehr zum Nato-Stützpunkt im türkischen Incirlik mangels Treibstoff nicht mehr möglich gewesen wäre. Nach der Landung habe es sich herausgestellt, dass der Tankausleger beschädigt worden, die Maschine jedoch weiter flugfähig sei. Nachdem die Kampfjets am Boden betankt wurden, flogen beide wieder nach Incirlik zurück, wo sie am Abend sicher landeten.

    Die Bundeswehr ist mit sechs „Tornado“- Militärfliegern und einem Tankflugzeug am Einsatz der internationalen Koalition im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) beteiligt. Sie unterstützen die Luftangriffe der Koalition von der Nato-Basis im türkischen Incirlik aus.

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    Tornado, dpa, Syrien, Irak, Deutschland