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    Vorwahl-Duell: Clinton kannte Fragen im Voraus – aus CNN-Redaktion

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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Die US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, hat nach WikiLeaks-Angaben geplante Fragen der damals noch bevorstehenden TV-Debatten im Voraus bekommen.

    Am 5. März 2016 hatte die stellvertretende Leiterin des Democratic National Committee (DNC) und politische Analystin des Senders CNN, Donna Brazile, in einer E-Mail an Clintons Wahlkampfmanager John Podesta eine der möglichen Fragen bei den Vorwahlen der Demokratischen Partei verraten.

    „Ihre Familie hat sich mit Blech vergiftet und sie wird fragen, was Hillary unternehmen wird, um den Einwohnern von Flint zu helfen, sollte sie Präsidentin werden“, hieß es in der Mail.

    Mittlerweile hat „The New York Times“ berichtet, dass CNN Brazil nach der WikiLeaks-Enthüllung gekündigt hatte. „Es ist unzulässig, dass sie als CNN-Mitarbeiterin Informationen an Clintons Wahlstabt geliefert hat“, heißt es in einer Erklärung des Senders laut NYT. Brazil, die seit mehreren Jahren für den Sender gearbeitet hatte, musste jedoch sowieso wegen ihres neuen Postens bei DNC die Zusammenarbeit mit CNN einstellen.

    Das Democratic National Committee darf eigentlich offiziell keinen Kandidaten im Präsidentschaftsrennen unterstützen.

    Im Februar war gemeldet worden, dass in der US-Stadt Flint wegen zu hohen Blechanteils im Wasser der Notstand ausgerufen worden war.

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    US-Präsidentschaftswahl 2016, WikiLeaks, CNN, Hillary Clinton, USA