11:49 20 Februar 2020
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    Die kurdischen Peschmerga, die die Offensive der irakischen Armee auf die IS-Hochburg Mossul unterstützen, stoßen in den befreiten Vororten auf zahlreiche Bunker und Fluchttunnel, die offenbar von den Dschihadisten ausgegraben wurden.

    Die Ortschaft Hemdaniye, zehn Kilometer von Mossul entfernt, wurde in der vergangenen Woche eingenommen. Hier fanden die Peschmerga ein ganzes Netzwerk von Tunneln. Der längste ist 300 Meter lang und ein Meter breit. Der Eingang befindet sich in der Moschee.

    • Die Sandsäcke sollten den Eingang schützen
      Die Sandsäcke sollten den Eingang schützen
      © Sputnik / Hikmet Durgun
    • Zurückgelassene Decke
      Zurückgelassene Decke
      © Sputnik /
    • Ein erwachsener Mann kann sich problemlos durch den Tunnel bewegen
      Ein erwachsener Mann kann sich problemlos durch den Tunnel bewegen
      © Sputnik / Hikmet Durgun
    • IS-Tunnel vor Mossul
      IS-Tunnel vor Mossul
      © Sputnik / Hikmet Durgun
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    © Sputnik / Hikmet Durgun
    Die Sandsäcke sollten den Eingang schützen

    Die meisten Tunnel sind elektrifiziert. „Die Terroristen wohnten und schliefen in diesen Tunnels. Wir vermuten, dass die meisten Tunnel noch vor Beginn der Mossul-Operation ausgehoben wurden“, sagte Peschmerga-Kämpfer Merdem Fevzi im Gespräch mit Sputnik. Nach seinen Worten wurden beim Kampf um Hemdaniye fast 30 IS-Dschihadisten getötet. Jetzt werde das Gelände von Minen gesäubert.

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    Tags:
    Mossul, Irak