02:54 16 Dezember 2019
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    Situation in Aleppo

    Humanitäre Pause in Aleppo am 4. November - Moskau wendet sich an Extremistenführer

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    Das russische Verteidigungsministerium hat für den 4. November eine erneute humanitäre Pause im syrischen Aleppo angekündigt, wie Generalstabchef Waleri Gerassimow am Mittwoch erklärte. Die Behörde wendet sich damit auch direkt an die Extremistenführer und fordert von jenen, die Stadt über die dafür vorgesehenen Evakuierungswege zu verlassen.

    „Um sinnlose Opfer zu vermeiden hat der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu auf Anordnung des Oberbefehlshabers der Russischen Föderation, Wladimir Putin, die Entscheidung getroffen, am 4. November von 9.00 bis 19.00 Uhr Ortszeit eine humanitäre Pause in Aleppo einzuführen“, so Gerassimow.

    Angesichts der Unfähigkeit der USA, Oppositionelle von Terroristen zu trennen, wendet sich die russische Verteidigungsbehörde direkt an die Führer der bewaffneten Extremistengruppierungen mit der Forderung, „die Kampfhandlungen einzustellen und Aleppo mit den Waffen zu verlassen. Dafür sind zwei Korridore geöffnet worden, von denen alle Regierungskräfte und Militärtechnik abgezogen sein werden“.

    Ein Korridor führt Gerassimow zufolge in Richtung der syrisch-türkischen Grenze, der andere in Richtung Idlib. Die anderen sechs Korridore seien für die Evakuierung der Zivilbevölkerung sowie der Kranken und Verletzten vorgesehen.

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    humanitäre Pause, Terroristen, Sergej Schoigu, Syrien, Russland