18:01 24 September 2020
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    Ruslan Kulebekow, der im Juli ein Polizeirevier in Almaty angegriffen und dabei zehn Menschen erschossen hatte, ist am Mittwoch von einem Gericht zum Tod verurteilt worden. Eigentlich gilt in Kasachstan seit 2003 ein Moratorium für die Vollstreckung der Todesstrafe.

    Kulebekow hatte am 18. Juli im Zentrum der kasachischen Millionenmetropole das Feuer auf ein Polizeirevier eröffnet. Acht Polizisten und zwei Zivilisten wurden dabei getötet. Der Präsident der Ex-Sowjetrepublik, Nursultan Nasarbajew, bezeichnete den Angriff als Terrorakt.
    Während des Verfahrens gestand der 26-Jährige zwar seine Schuld ein, zeigte jedoch keine Reue. Als Motiv für seine Bluttat gab er Rache an.

    Gemäß dem Urteilstext soll der Attentäter, der bereits wegen Raubüberfalls und illegalen Waffenbesitzes vorbestraft ist, zugunsten der Hinterbliebenen enteignet werden.

    Laut Ermittlern ist Kulebekow Anhänger des Salafismus, einer ultrakonservativen Strömung des Islam.

    In Kasachstan leben insgesamt etwa 18 Millionen Menschen. Rund 70 Prozent von ihnen bekennen sich zum Islam.

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    Tags:
    Almaty, Kasachstan