04:03 16 Dezember 2018
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    Nach Euthanasie-Strafe: Hund kehrt aus US-Todeszelle zu Herrchen zurück - VIDEO

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    Ein Gericht im US-Bundesstaat Michigan hat das zuvor ausgesprochene Todesurteil gegen einen Schäferhund aufgehoben, wie die Zeitung The Times Herald berichtet. Das Tier war zuvor wegen Mordes am Nachbarshund zum Einschläfern verurteilt worden.

    Der Schäferhund Jeb war demnach am 24. August in der Nähe der Leiche von Zwergspitz Wlad gesehen worden. Wlads Verletzungen ließen zunächst darauf schließen, dass der Zwergspitz von einem größeren Tier erlegt worden sei. Jebs Besitzer, Kennett Job, habe den Hund an die Veterinärbehörde abgeben müssen, schreibt das Blatt.

    Im September war dann Jeb verurteilt worden: Der Schäferhund wurde des Mordes für schuldig befunden und zur Euthanasie verurteilt.

    Der Richter habe die Vollstreckung des Urteils jedoch für 30 Tage ausgesetzt, um Jebs Besitzer noch die Gelegenheit zu geben, die DNA-Proben von Wlads Leiche zu untersuchen. Die Ergebnisse des DNA-Tests standen dann am 24. Oktober fest: Die Leiche des Zwergspitzes wies keine Spuren von Jebs DNA auf. Daraufhin wurde der Schäferhund freigesprochen.

    Am vergangenen Mittwoch habe Jeb nun zu seinen Besitzern zurückkehren können – unter der Bedingung, dass sie einen hohen Zaun um ihr Grundstück aufstellen, um weitere Vorfälle mit Jebs Beteiligung zu vermeiden.

    Jebs Herrchen sei sehr froh, dass sein treuer Vierbeiner zurückkehren konnte, so „The Times Herald“. Allerdings sei der Hund nach zweimonatiger Haft recht abgemagert.

    Jebs Besitzer waren nicht die einzigen, die während Jebs Haft in der Todeszelle für sein Leben kämpften. Per Petition für die Freilassung des Hundes seien rund 98.000 Unterschriften gesammelt worden. Und Jebs Facebook-Seite hat seitdem 800 Follower.

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    Tags:
    Hund, USA