11:26 22 Juni 2018
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    Situation in Syrien

    Trotz Beschuss von Castello-Straße: Russland hält an Flugstopp in Aleppo fest

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    Weder die russische noch die syrische Luftwaffen fliegt seit 19 Tagen Luftschläge im Raum von Aleppo, teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, mit.

    Am Freitag hatte das Ministerium darüber informiert, dass die Terrorkämpfer einen humanitären Korridor im Westen der Castello-Straße in Aleppo unter Beschuss genommen hatten, wobei zwei russische Soldaten verletzt worden waren. Aus diesem Gebiet seien auch rund 50 russische, arabische und westliche Journalisten evakuiert worden.

    „Trotz diesen Angriffen und kontinuierlichen Provokationen seitens der Extremisten fliegen weder die russischen noch die syrischen Militärflugzeuge im Raum von Aleppo“, so der Sprecher der Verteidigungsbehörde in Moskau.

    Die von den USA geführte Koalition hat Konaschenkow zufolge allein in den vergangenen 24 Stunden 18 Luftschläge im Raum der irakischen Stadt Mossul und naheliegender Ortschaften geflogen.

    Am Mittwoch hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu für den 4. November eine neue humanitäre Pause in Aleppo angekündigt. Das Ministerium wandte sich damit auch direkt an die Extremistenführer und forderte von ihnen, die Stadt über die dafür vorgesehenen Evakuierungswege samt ihrer Waffen zu verlassen. Die Terrorgruppierungen hatten die Forderung allerdings abgelehnt.

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    Fluchtkorridore, Feuerpause, Verteidigungsministerium, Terrormiliz Daesh, Igor Konaschenkow, Aleppo, Syrien, Russland
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