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    Ein Hund in Syrien (Symbolbild)

    Moskau: USA haben Syrern „keinen einzigen Brotkrümel“ geliefert

    © AFP 2019 / Louai Beshara
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    Russland hat mehr als 100 Tonnen notwendiger humanitärer Hilfe nach Aleppo geliefert, während die USA den Syrern „keinen einzigen Brotkrümel“ übergeben hätten, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Sonntag sagte.

    Zuvor am Freitag hatte der Sprecher des US-State Departments John Kirby geäußert, die Bewohner des syrischen Aleppo hätten keinen Nutzen von den von Moskau eingeführten humanitären Pausen.

    „Allein in den letzten Monaten haben wir mehr als 100 Tonnen notwendigster Güter – Lebensmittel, Medikamente und notwendigste Sachen – geliefert. Dies haben alle Bewohner von Aleppo ohne Einschränkungen im Westen und im Osten (der Stadt – Anm. d. Red.) erhalten. Das State Department hat in dieser Zeit den Syrern, um die es sich angeblich sorgt, keinen einzigen Brotkrümel geliefert“, sagte Konaschenkow in diesem Zusammenhang.

    Am Mittwoch hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu für den 4. November eine neue humanitäre Pause in Aleppo angekündigt. Das Ministerium wandte sich damit auch direkt an die Extremistenführer und forderte von ihnen, die Stadt über die dafür vorgesehenen Evakuierungswege mitsamt ihren Waffen zu verlassen. Die Terrorgruppierungen hatten die Forderung allerdings abgelehnt.

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    Tags:
    humanitäre Pause, humanitäre Hilfe, Igor Konaschenkow, Aleppo, Syrien, USA, Russland