20:31 07 August 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    8266
    Abonnieren

    Der US-Sender CNN hat Fragen für das Interview mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump mit Mitarbeitern des Demokratischen Nationalkomitees (DNC) abgestimmt, geht aus von WikiLeaks enthüllten E-Mails hervor.

    Einem der Briefe zufolge wurden die DNC-Mitarbeiter rechtzeitig über das bevorstehende Interview mit Trump informiert. Diese hatten dann auch an den Fragen für das Interview mitgearbeitet.

    „Wolf Blitzer wird Trump am Dienstag vor seinem Auftritt zum Thema Außenpolitik interviewen. Bitte teilen Sie mir Ihre Gedanken dazu bis morgen 10:30 Uhr mit. Danke!“, lautet eine E-Mail mit dem Titel „Trump-Fragen für CNN“ vom DNC-Mitarbeiter Lauren Dillon vom 25. April 2016.

    E-Mail mit dem Titel „Trump-Fragen für CNN“ vom DNC-Mitarbeiter Lauren Dillon vom 25. April 2016
    © Sputnik / Screenshot
    E-Mail mit dem Titel „Trump-Fragen für CNN“ vom DNC-Mitarbeiter Lauren Dillon vom 25. April 2016

    Aus der weiteren Korrespondenz geht hervor, dass die von den Demokraten vorbereiteten Fragen Themen wie den Rückzug der US-Truppen aus Südkorea und die Reduzierung der UN-Finanzierung seitens Washingtons berührten. Außerdem sollte Trump gefragt werden, wer ihm bei seiner Rede über die Außenpolitik geholfen habe.

    Unter anderem gab es Fragen zu widersprüchlichen Äußerungen Trumps, beispielsweise als er Saudi-Arabien vorwarf, die 9/11-Terroranschläge organisiert zu haben, oder als er die Bereitschaft zum Ausdruck brachte, einen Präventivschlag gegen Nordkorea auszuführen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    WikiLeaks enthüllt Clintons E-Mails: Saudi-Arabien und Katar finanzieren IS
    Man wird Trumps Wahlsieg nicht zulassen – WikiLeaks-Gründer
    Teil 26: WikiLeaks veröffentlicht neue E-Mails von Clintons Wahlkampfstab
    Exklusivinterview: WikiLeaks-Enthüllungen zu Clinton aus Washington lanciert
    Tags:
    Interview, US-Präsidentschaftswahl 2016, WikiLeaks, CNN, Demokratische Partei, Donald Trump, USA