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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Die Berater des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump haben ihm den Zugang zum eigenen Twitter-Account gesperrt, teilte die Zeitung „The Hill“ am Sonntag mit.

    Dem Blatt zufolge hat Trump keine Kontrolle mehr über die eigene Seite im Kurznachrichtendient Twitter; alle Meldungen würden von Presseberatern mit Trumps Hilfe angefertigt und veröffentlicht. So wurde die Mitteilung darüber, dass US-Präsident Barack Obama nicht an der Wahlkampagne der Demokratin Hillary Clinton teilnehmen solle, von der Sprecherin des republikanischen Kandidaten, Hope Hicks, veröffentlicht.

    „Trumps Seiten in den sozialen Netzwerken haben mehr als 13 Millionen Follower. Der Politiker hat sie mehrmals dazu genutzt, um eigene politische Gegner zu diffamieren und den Wählern eine ungefilterte Sichtweise auf eigene Positionen darzubieten“, schreibt „The Hill“. Doch würden seine harten Äußerungen auf Twitter seinem Wahlstab nicht selten Kopfschmerzen bereiten, so die Zeitung.

    Hillary Clinton und Donald Trump
    © REUTERS / Lucy Nicholson (L) and Jim Urquhart
    Präsident Obama ließ diese Berichte nicht außer Acht. Bei seinem Auftritt während einer Wahlversammlung zur Unterstützung der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton betonte Obama, dass man Trump nicht den „Atom-Code“ anvertrauen dürfe, da er zu temperamentvoll sei. Der republikanische Präsidentschaftskandidat reagiere zu schmerzhaft auf die Witze der US-Satiriker und fange bereits um drei Uhr nachts an, sie auf seiner Twitter-Seite zu kritisieren.

    Die Präsidentenwahl findet am 8. November statt.

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    Tags:
    Wahlkampfstab, Berater, US-Präsidentschaftswahl 2016, Twitter, Donald Trump, Barack Obama, USA