07:05 29 Oktober 2020
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    Die Anti-Drohnen-Technologie der Deutschen Telekom soll Ende 2016 an den Start gehen, berichtet die „Welt am Sonntag“. Dabei handelt es sich um den Schutz von Infrastrukturobjekten und Veranstaltungen.

    „Drohnen sind ein Sicherheitsthema für kritische Infrastrukturen wie Flughäfen, Stadien, Autoteststrecken oder auch Großereignisse“, so ein Sprecher der Telekom.

    Wie die „Welt am Sonntag“ schreibt, befürchten viele Experten, künftig könnten Terroranschläge mit Drohnen durchgeführt werden. Die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) haben sie bereits mehrmals im Irak eingesetzt.

    In diesem Zusammenhang sei es notwendig, ein Drohnen-Abwehrsystem zu entwickeln. Die Pläne für den Aufbau eines solchen Systems befinden sich dem Konzern zufolge in einem fortgeschrittenen Stadium. Im Juli sollen bereits Testflüge unter Teilnahme von Drohnenherstellern aus den USA, Australien und Norwegen durchgeführt worden sein.

    Die Deutsche Flugsicherung (DFS) geht davon aus, dass es in Deutschland über 400.000 Drohnen gibt, die meisten davon in der Hand von Privatnutzern. Die Drohnen können demnach mehrere Kilogramm Last tragen. Wie das Blatt anmerkt, gab es bereits zahlreiche zufällige und beabsichtigte Rechtsbrüche durch Drohnen.

    Während eines EM-Fußball-Qualifikationsspiels zwischen Serbien und Albanien im Jahre 2014 war eine Drohne mit einer albanischen Flagge ins Stadion eingeschwebt. Das Spiel wurde abgebrochen. 2013 war eine Drohne während einer CDU-Wahlkampfveranstaltung in Dresden, nur wenige Meter von Bundeskanzlerin Merkel entfernt, abgestürzt.

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    Tags:
    Sicherheit, Terrorbedrohung, Drohnen, Terrormiliz Daesh, Deutsche Telekom AG, Deutschland