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10:42 18 Oktober 2019
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    Gazprom verkündet Bau dritter Route für Gaslieferungen nach China

    Gaspipeline „Kraft Sibiriens“: Gazprom reduziert Ausgaben um 229 Millionen Euro

    © Foto : Gazprom
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    Russland baut Gaspipeline nach China (23)
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    Der russische Gaskonzern Gazprom hat den Umfang seiner Investitionen in den Bau der Gaspipeline „Sibiriens Kraft“ für 2016 von 92,1 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 1,3 Milliarden Euro) auf 76,2 Milliarden Rubel (1,06 Milliarden Euro) gekürzt, wie die Agentur Bloomberg unter Verweis auf ein Gazprom-Memorandum zur Eurobonds-Emission mitteilt.

    Im Jahr 2015 belief sich der Investitionsumfang auf 19,277 Milliarden Rubel (zirka 268,4 Millionen Euro. Der Gesamtwert der Baukosten blieb dabei jedoch unverändert – 799,911 Milliarden Rubel (zirka 11,14 Milliarden Euro).       

    Gazprom und der chinesische Öl- und Gaskonzern CNPC hatten im Mai 2014 nach zehnjährigen Verhandlungen einen auf 30 Jahre befristeten Vertrag über die Lieferung von Erdgas durch Stränge der Pipeline „Kraft Sibiriens“ nach China geschlossen.

    Das Abkommen sieht russische Gaslieferungen nach China in Umfang von 38 Milliarden Kubikmeter jährlich vor. Der Brennstoff soll aus den Gasvorkommen von Jakutien und Irkutsk durch die Rohrleitung Sila Sibiri (zu Deutsch „Kraft Sibiriens“) nach China gepumpt werden.

    Die Pipeline „Kraft Sibiriens“ soll das Gasfeld Kowykta westlich des Baikalsees und die fernöstliche Stadt Wladiwostok via Chabarowsk verbinden. Die Gesamtlänge der Leitung mit einem Durchmesser von 1.420 Millimetern und einer Durchsatzkapazität von bis zu 61 Milliarden Kubikmetern pro Jahr beträgt etwa 4.000 Kilometer. Die erste Naht wurde am 1. September 2014 geschweißt. Bei Blagoweschtschensk an der Grenze zu China soll eine Abzweigung ins Nachbarland gebaut werden.

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    Rückgang, Investitionsumfang, "Kraft Sibiriens", CNPC, Gazprom, Bloomberg, China, Russland