02:13 23 November 2019
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    Irakische Offensive auf IS-Hochburg Mossul

    Mossul: IS-Kämpfer zünden bei Rückzug Dutzende Ölfelder an

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    Die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) hat bei ihrem Rückzug aus Mossul in einem südlichen Vorort der irakischen Stadt 19 Ölfelder in Brand gesetzt, wie der britische TV-Sender BBC am Montag mitteilt.

    Ein Brandanschlag auf weitere sechs Ölbohrlöcher auf dem ebenfalls von den Terroristen kontrollierten Gebiet nördlich von Mossul sei nicht ausgeschlossen.

    Der irakische Premier Haydar al-Abadi hatte die IS-Kämpfer aufgerufen, sich zu ergeben, und versprochen, sie am Leben zu lassen. Bisher haben aber die Kämpfer keine Waffen gestreckt.       

    Bereits im Oktober hatten die Extremisten bei ihrem Rückzug aus der nordirakischen Stadt El-Kiara Ölquellen in Brand gesetzt. Wegen starker Rauchentwicklung war dabei das Fell von Schafen ganz schwarz geworden.

    Die irakische Regierungsarmee und die kurdische Peschmerga hatten am 17. Oktober mit Unterstützung der US-geführten Koalition eine Offensive zur Befreiung von Mossul vom IS gestartet. Die zweitgrößte Stadt des Landes mit mehr als 1,3 Millionen Einwohnern steht seit 2014 unter Kontrolle der IS-Terroristen.

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    Ölfelder, Rückzug, Terrormiliz Daesh, BBC, USA, Irak