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04:05 18 Oktober 2019
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    Massengrab nahe Mossul

    Kinderspielzeug und enthauptete Leichen: Schock-Fotos eines Massengrabs bei Mossul

    © AP Photo/ AP Photo
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    Irakische Soldaten haben zu Beginn der Woche nahe der umkämpften IS-Hochburg Mossul ein Massengrab mit Hunderten enthaupteten Opfern der Terrormiliz entdeckt.

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    Massengrab nahe Mossul

    Nach Angaben der irakischen Streitkräfte seien die Leichen in der Ortschaft Hammam al-Alil, etwa 15 Kilometer südlich von Mossul, auf dem Gelände einer Landwirtschaftsschule gefunden worden. Die Ortschaft war am Wochenende aus den Händen des IS befreit worden. Womöglich könnte es sich bei einigen Opfern um Schüler handeln.

    Die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) hatte nach UN-Angaben im Irak in den vergangenen Tagen rund 2000 Menschen entführt. Darunter sollen auch 295 ehemalige Mitarbeiter der Sicherheitskräfte aus Hammam al-Alil nach Mossul entführt worden sein. Wie UN-Experten vermuten, will der IS die Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen.

    Weitere 1600 Menschen sollen von den Terroristen gezwungen worden sein, sich mit ihnen aus Hammam al-Alil in die Stadt Tall-Afar zurückzuziehen. Einigen von ihnen habe man gesagt, dass man sie nach Syrien schicke.

    Am Sonntag hatten die Demokratischen Kräfte Syriens, die aus kurdischen Milizen und arabischen oppositionellen Gruppierungen bestehen, den Beginn der Offensive auf die von den IS-Kämpfern kontrollierte Stadt Rakka angekündigt. Die Militäroperation wurde „Zorn des Euphrat" genannt. Zurzeit verläuft sie nördlich von Rakka.

     

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    Tags:
    Massenexekution, Massengrab, Demokratische Kräfte Syriens (SDF), Demokratische Kräfte Syriens, Terrormiliz Daesh, Hammam al-Alil, Mossul, Irak