23:47 28 September 2020
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    Donald Trump wird US-Präsident (182)
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    Etwa 200 Gegner des frisch gewählten US-Präsidenten Donald Trump haben vor der US-Botschaft in London protestiert, wie die Zeitung „The Independent“ berichtet. „Stoppt Trump“, skandierte die wütende Menschenmenge.

    Diese Protestkundgebung in der Nacht zu Donnerstag soll die Antirassismus-Gruppe „Stand up to Racism“ organisiert haben, die Trump wegen dessen Wahlkampfaussagen für die Einschränkung des Flüchtlings- und Migrationsstroms als neuen US-Staatschef ablehnte. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Aktivisten und Vertretern der Englischen Verteidigungsliga (English Defence League), die ihrerseits gegen die Islamisierung Großbritanniens auftreten.     

    ​Zu ernsteren Zwischenfällen soll es dank dem Einsatz Dutzender Polizisten nicht gekommen sein. Angaben über mögliche Verletzte liegen bislang nicht vor.

    ​Kurz nach Bekanntgabe des Wahlsiegers war es zuvor bereits in mehreren US-Städten zu Protestaktionen geklommen. In einigen Fällen wurden Medienberichten zufolge in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) ganze Straßen blockiert, Mülltonnen und US-Flaggen in Brand gesetzt.
    In Seattle, wo ebenfalls Tausende Trump-Gegner auf die Straße gingen, soll es gar eine Schießerei mit Verletzten gegeben haben. 

    ​Die meisten Anti-Trump-Demos finden an der Westküste des Landes, wo ein großer Teil der Bevölkerung für die Demokratin Hillary Clinton gestimmt hatte. Beispielsweise in Portland zogen laut örtlichen Medienberichten rund 200 Menschen durch die Straßen. 

    Mit der Parole „Nicht unser Präsident!“ marschierten Hunderte Menschen auch im kalifornischen Oakland durch die Straßen. In New York gingen am Mittwochabend (Ortszeit) Tausende Demonstranten vom Union-Square-Platz in Manhattan zum Trump Tower, dem Wohn- und Firmensitz des designierten Präsidenten.

    Am 8. November 2016 war der Republikaner und Milliardär Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Die Demokraten-Kandidatin und Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton gewann 232 Wahlmännerstimmen für sich, Trump dagegen 290. Für einen eindeutigen Wahlsieg reichten 270.

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    Tags:
    Migranten, Rassismus, Proteste, US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, USA, London