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10:19 17 Juli 2019
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    Unterirdisches IS-Gefängnis: Iraker finden fast Tausend ausgehungerte Menschen

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    Irakische Streitkräfte haben 961 Gefangene in einem unterirdischen Gefängnis der Terrormiliz Islamischer Staat (auch Daesh, IS) in einem Bezirk von Mossul entdeckt, wie der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen mitteilte.

    Das Gefängnis befand sich demnach im Raum des Bezirks Schura.

    „Irakische Sicherheitskräfte entdeckten ein unterirdisches Gefängnis, in dem sich 961 Menschen befanden, alle sind Sunniten, viele von ihnen sind ehemalige Mitglieder der irakischen Sicherheitskräfte oder Mitglieder der Islamischen Partei des Irak“, hieß es in der Erklärung. Die Gefangenen sollen am vergangenen Montag gefunden worden sein.

    Die Gefangenen waren der Erklärung zufolge ausgehungert, ihre Körper hätten Spuren von Foltern aufgewiesen. Die Menschen sollen in kleinen Käfigen gehalten worden sein.

    Am 9. November hatten irakische Soldaten ein Massengrab mit Hunderten enthaupteten Opfern der IS-Kämpfer in der Nähe von Mossul entdeckt. Am gleichen Tag wurde bekannt, dass die Terroristen 30 Zivilisten auf einem elektrischen Stuhl im Stadtzentrum hinrichteten.

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    Tags:
    Gefängnis, Islamischer Staat, Mossul, Irak