10:27 14 August 2020
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    Am Clarence River in Neuseeland ist nach dem schweren Erdbeben vom Sonntag ein Damm gebrochen. Die Behörden haben die Anwohner aufgefordert, sich sofort ins Inland und zu höheren Punkten zu begeben, wie der neuseeländische Staatliche Rundfunk RNZ meldet.

    Nachdem das Erdbeben selbst bereits mindestens zwei Todesopfer gefordert hatte, steigt demnach nun auch an der Ostküste die Tsunami-Gefahr.

    Die am Clarence River ansässigen Flößer seien zwar bisher mit dem Leben davongekommen, als die durch den Dammbruch ausgelöste Flutwelle kam. Erdrutsche allerdings haben Straßen verschüttet, hunderte Häuser sind beschädigt.

    ​Medienberichten zufolge hat Regierungschef John Key die Region im Hubschrauber überflogen und dabei selbst die massiven Felsabstürze begutachtet.

    „Dort herrscht einfach totale Verwüstung. Es wird Monate dauern, das wieder herzurichten“, so Key.

    ​Am Sonntag hatte sich in Neuseeland ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 nach der Richterskala ereignet. Das Epizentrum lag nördlich von Christchurch auf der Südinsel. An einigen Küstenabschnitten wurden mehr als zwei Meter hohe Tsunami-Wellen verzeichnet. Die Gegend wurde zudem von mehreren Nachbeben erschüttert.

    Christchurch war erst 2011 von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht worden, bei dem 185 Menschen den Tod gefunden hatten.

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    Tags:
    Tsunami, Erdbeben, Neuseeland