10:47 26 Juli 2017
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    Situation im syrischen Aleppo (Archivbild)

    Anti-IS-Widerstand in Aleppo: Zivilisten versuchen Versorgungslager zu erobern

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    Einwohner von Aleppo haben einen Versuch unternommen, ein von Terroristen bewachtes Lebensmittellager einzunehmen. Wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in einer Besprechung in Moskau sagte, wächst der Widerstand der Zivilisten gegen den Terror der IS-Kämpfer im östlichen Stadtteil von Aleppo.

    Er betonte, dass gerade im Ostteil Aleppos Terroristen die Versuche der Zivilisten blockieren, die Stadt über humanitäre Korridore zu verlassen, indem sie die Straßen verminen. „Seit Beginn der laufenden Woche fanden in unter der Kontrolle von Terroristen stehenden Wohnvierteln von Aleppo 11 Protestkundgebungen statt.“

    Auf die Teilnehmer eines der spontan entstandenen Proteste eröffneten die IS-Kämpfer zudem nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums am 16. November das Feuer. 27 Zivilisten sollen dabei ums Leben gekommen und Hunderte weitere verletzt worden sein.

    Im Verteidigungsministerium wurde betont, dass Russlands Luftwaffe bereits seit 29 Tagen keine Angriffe auf Aleppo mehr fliege. Am 12. November hatte Konaschenkow erklärt, dass Moskau bereit sei, die Möglichkeit neuer humanitärer Pausen zu prüfen, wenn die Uno ihre Bereitschaft zur Lieferung von Hilfsgütern nach Aleppo und zur Evakuierung der Einwohner bekräftige.

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    Zivilisten, Minen, Korridor, Terroristen, Widerstand, Terrormiliz Daesh, Igor Konaschenkow, Aleppo
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