22:00 20 September 2017
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    Zentrum zur Abwendung von Cybergefahr unter deutscher Teilnahme entsteht in Helsinki

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    Finnland und weitere elf Länder bilden ein gemeinsames Zentrum zur Bekämpfung von Cyberbedrohungen, wie der finnische Radio- und Fernsehsender Yle am Montag berichtet.

    Daran beteiligt sind neben den USA auch einige EU-Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Schweden und die baltischen Staaten. In der vorigen Woche fand in Helsinki eine konstituierende Versammlung statt.

    Zu den Aufgaben des Zentrums gehört unter anderem die Stärkung der Bereitschaft der EU bei der Bekämpfung von Cyberbedrohungen.

    Der Haushalt der Organisation beläuft sich auf zwei Millionen Euro jährlich, wobei Finnland den Löwenanteil dieser Mittel bezahlen wird. In diesem Land wird sich der Hauptsitz der Organisation befinden.

    Laut dem Sender wurde mit Matti Saarelainen einer der Spitzenvertreter der finnischen Sicherheitspolizei (SUPO) zum Leiter des Zentrums ernannt.

    Zuvor hatte WikiLeaks mehr als 19.000 interne E-Mails der US-Demokraten veröffentlicht. Die Verantwortung für die Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten hat angeblich der Hacker Guccifer 2.0 übernommen. Ein Sprecher von Clintons Wahlkampfstab hatte zuvor gesagt, die Server seien von russischen Hackern angegriffen worden.

    Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in einem Bloomberg-Interview mitgeteilt, Moskau habe mit den Angriffen auf den Server der Demokratischen Partei der USA nichts zu tun. Russland beschäftige sich nicht mit Hacker-Angriffen auf Staatsebene.

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    Tags:
    Zentrum, Eröffnung, Cyberattacken, Fernseh- und Radiosender Yle, Schweden, Finnland, Deutschland, USA, Frankreich
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