13:41 28 März 2020
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    Im japanischen Fukushima hat es am Montagabend ein starkes Erdbeben gegeben, zunächst galt eine Tsunami-Warnung. Erst am Dienstagmorgen wurde eine erste Entwarnung gegeben. Das Betreiber-Unternehmen Tepco warnt vor möglichen Umweltschäden durch auslaufendes kontaminiertes Wasser.

    ​​Das Beben der Stärke 7,4 löste laut dpa Flutwellen von über einem Meter aus. Im Bereich des Atomkraftwerks Fukushima hätten die Wellen eine Höhe von rund einem Meter erreicht, wie der Betreiber Tepco mitteilte. Die Behörden hatten jedoch ursprünglich vor höheren Flutwellen gewarnt.

    „Das größte Risiko besteht nun darin, dass kontaminiertes Wasser von den Tsunamiwellen davongetragen wird und die Umwelt verschmutzen kann", sagte Naohiro Masuda von Tepco bei einer Pressekonferenz in Tokio.

    ​Nach Medienangaben wurden mehrere Menschen leicht verletzt. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi und anderen Reaktoren in der Region, die alle abgeschaltet sind, gab es nach Angaben der Betreiber keine weiteren Unregelmäßigkeiten.

    Nach dem Beben war laut einem Bericht der Agentur Kyodo in der südlich von Fukushima gelegenen Stadt Iwaki ein Feuer in einer Raffinerie ausgebrochen, das aber schnell wieder gelöscht wurde. „Es war ein ziemlich starkes Beben, aber wir haben keine Berichte über Opfer erhalten“, sagte der Sprecher der Stadtverwaltung, Nobuyuki Midorikawa.

     

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    Tags:
    Tsunami, Erdbeben, Japan