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    Wie im Wilden Westen: Gangster machen Fünfmillionen-Beute auf Autobahn bei Paris

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    Unbekannte haben auf einer Autobahn in der Nähe des Pariser Flughafens Le Bourget zwei Seniorinnen aus Katar ausgeraubt und dabei insgesamt fünf Millionen Euro erbeutet, berichtet BFM TV.

    Der Überfall habe sich auf der französischen A1 zwischen Paris und dem Hauptstadtflughafen ereignet. Zwei vermummte Männer hätten den Fahrer des Bentleys, mit dem die beiden 60-jährigen Frauen unterwegs gewesen seien, zum Anhalten gezwungen. Danach hätten sie die Fahrzeuginsassen mit Pfefferspray besprüht und ihnen Schmuck, Kleidungsstücke und Gepäck abgenommen. Der Gesamtwert der erbeuteten Sachen werde auf rund fünf Millionen Euro geschätzt, so der Fernsehsender.

    Derartige Raubüberfälle seien auf der A1 keine Seltenheit, berichtet BFM TV. Verbrecher zwingen Luxuslimousinen zum Anhalten und rauben die Insassen aus – meist Reisende vom Persischen Golf.

    Anfang August sei einem Mitglied der saudischen Königsfamilie auf diese Weise eine Uhr gestohlen worden, deren Wert auf eine Million Euro beziffert wird. Eine Frau sei bei einem Spaziergang durch das Pariser Finanzviertel überfallen worden: Zwei Unbekannte hätten ihr ein teures Accessoire vom Handgelenk gerissen und seien verschwunden.

    Im August 2014 hätten Unbekannte das Geleit des saudischen Prinzen Fahd ibn Abd al-Aziz auf derselben Autobahn überfallen und dabei 250.000 Euro sowie diplomatische Dokumente gestohlen.

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    Tags:
    Fahd ibn Abd al-Aziz, Paris, Frankreich