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    US-Wahl: Wer zahlt für Stimmen-Nachzählung? – Clinton schweigt

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    Die Ex-US-Präsidentschaftskandidatin der Grünen Partei, Jill Stein, hat eine Millionensumme für die Neuauszählung der US-Wahl-Stimmen in einem von drei potentiellen Bundesstaaten gesammelt, wie der TV-Sender CNN berichtet.

    Stein hat sich demnach einer Spendeaktion für die Unterstützung der Nachzählung angeschlossen und die erforderlichen 2,5 Millionen Dollar gesammelt. Mit diesem Geld kann diese Prozedur allerdings allein nur für Wisconsin bezahlt werden. Die Politikerin hofft nun, dass ähnliche Spende-Aktionen bis Anfang der nächsten Woche das notwendige Geld für Michigan und Pennsylvania sammeln können.

    Zuvor hatte eine Gruppe von Wahl-Rechtsanwälten und Datenexperten dem Team der Ex-Demokraten-Kandidatin Hillary Clinton empfohlen, in besonders wichtigen Bundesstaaten eine Neuauszählung der Stimmen zu beantragen. Eine Reaktion erfolgte allerdings noch nicht. Ohne Clintons Unterstützung kann eine Nachzählung nicht eingeleitet werden.

    In der Nach auf Donnerstag hatte die Staatskanzlei des Bundesstaates Michigan mitgeteilt, dass nach der finalen Auszählung der Wählerstimmen der künftige Präsident Donald Trump dort die die Unterstützung von 16 Wahlmännern erhalten hatte. In Wisconsin holte Donald Trump 10 Wahlleute und in Pennsylvania 20.

    Die US-Wahl ist in zwei Phasen unterteilt: Am 8. November hatten die US-Bürger die Wahlmänner ihres jeweiligen Bundesstaates gewählt. Für den Sieg waren 270 aus insgesamt 538 Wahlmännerstimmen erforderlich.

    Am 19. Dezember, treffen sich die Wahlmänner jedes Bundesstaates, um für den Präsidenten und den Vizepräsidenten zu stimmen. Offizieller Amtsantritt des neuen Präsidenten ist am 20. Januar 2017.

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