04:02 25 September 2020
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    Die Stationierung von Seezielflugkörpern vom Typ Bal und Bastion auf den Kurilen-Inseln ist im Rahmen planmäßiger Vorkehrungen zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit erfolgt, wie die russische Außenamtssprecherin, Maria Sacharowa, am Donnerstag mitteilte.

    „Russland führt planmäßige Maßnahmen im Rahmen des Verteidigungsaufbaus durch. Ziel ist es dabei, die nationale Sicherheit folgerichtig zu stärken“, sagte Sacharowa bei einem Briefing in Moskau. „Gemäß genau dieser Linie wurden die Küstenraketenkomplexe auf den Südkurilen, die einen unmittelbaren Teil des russischen Territoriums bilden, stationiert“, so die Sprecherin weiter.

    Am Dienstag hatte die offizielle Zeitung der Pazifikflotte „Bojewaja Wachta“ berichtet, dass Startvorrichtungen des Typs Bastion auf der Insel Iturup bereits in Dienst seien. Vorrichtungen des Typs Bal würden unterdessen auf der benachbarten Insel Kunaschir stationiert. Die beiden Militäreinheiten gehören der 72. Küsten-Raketenbrigade an. Noch vor Jahresende sollen Schießübungen stattfinden.

    Die Bastion-Startanlagen seien mit Überschall-Seezielflugkörpern Onyx/Jachont ausgestattet. Diese können aber auch landgestützte Ziele ins Visier nehmen, wie ihr jüngster Einsatz in Syrien bestätigte. Ihre Reichweite beträgt bis zu 500 Kilometer. Startvorrichtungen des Typs Bal sind dafür geeignet, Kh-35-Raketen abzufeuern, um Ziele in rund 300 Kilometer Entfernung zu treffen.

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    Tags:
    Raketenkomplex, Überschall, Stationierung, Sicherheit, Maria Sacharowa, Kurilen, Russland