20:35 30 März 2017
Radio
    Brand im Asylcamp auf der griechischen Insel Lesbos am 25. November 2016

    Lesbos: Flüchtlinge setzen Asyl-Camp in Brand - Frau und Kind getötet VIDEO

    © AFP 2017/ STR
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Europas Flüchtlingsdeals (2017) (108)
    42045832

    Eine 66 Jahre alte Frau und ein sechsjähriges Kind sind bei einer Explosion in einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos ums Leben gekommen, wie die örtliche Polizei am Freitag mitteilte. Die Mutter des verstorbenen Kindes und zwei weitere Kinder seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Laut Polizeiangaben handelte es sich um einen Unfall: In einem Zelt sei eine Gasflasche explodiert. Offenbar hatte diese Situation die Migranten so sehr verärgert, dass sie danach selbst Feuer legten.

    Während die Feuerwehr das Feuer löschen wollte, gab es Zusammenstöße zwischen Ordnungskräften und Flüchtlingen. Sechs Migranten seien dabei leicht verletzt worden.

    In Moria und anderen Asylcamps auf den griechischen Inseln in der Ägäis gab es in letzter Zeit wiederholt Proteste. So waren im September Teile des Lagers Moria nach einem Brand für mehrere Tage unbewohnbar. Obwohl das Camp für rund 3.500 Menschen ausgelegt ist, sind dort mehr als 5.000 Flüchtlinge untergebracht.

    Themen:
    Europas Flüchtlingsdeals (2017) (108)

    Zum Thema:

    Kein Platz mehr für Flüchtlinge in Dänemark
    So leben Flüchtlinge in Serbien
    Millionenschaden: Flüchtlinge verbrennen Asylheim wegen „zu wenig Nutella“ – VIDEO
    “Flüchtlinge menschenwürdig in Afrika unterbringen” - FPÖ-Kandidat Hofer exklusiv
    Tags:
    Brand, Migranten, Lesbos, Griechenland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Alle Kommentare

    • WienerKarl
      Eine furchtbare Situation, es ist zu erwarten, dass überall in den "Erstaufnahmeländern" jetzt solche Kriege entfesselt werden, so kann Europa erpresst werden, die Grenzen wieder widerstandslos zu öffnen.
    • avatar
      billyvor
      Nachdem die Stimmung ohnehin längst gekippt ist, werden solche und ähnliche, mit schöner Regelmäßigkeit auftauchenden Berichte (oder auch "nur" Krawalle untereinander in Flüchtlingsheimen/Lagern) weiter dazu beitragen, den Zorn auf die "unwillkommenen Gäste" zu schüren.

      Ich verstehe durchaus, dass die Situation der Flüchtlinge alles andere als komfortabel, dass der Frust groß ist.
      Solches Verhalten ist allerdings der absolut falsche Weg, Herrschaften, um sich Freunde zu machen. Andererseits muss man sie aber auch einfach fragen: Was hat Ihr erwartet? jedem sein Häuschen, Arbeit, Taschengeld und die umgehende Ermöglichung, dass Familien jeder Größenordnung und Verwandtschaftsgrad in jedem beliebigen Land Europas mit offenen Armen aufgenommen werden ? Scheint wohl so.
    neue Kommentare anzeigen (0)