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    Das russische U-Boot-Jagdschiff „Vize-Admiral Kulakow“ hat seine Operation zur Rettung des im Mittelmeer in Seenot geratenen ukrainischen Fischkutters abgeschlossen, das Schiff zu einer griechischen Insel abgeschleppt und dessen Besatzung alle erforderliche Hilfe erwiesen, wie am Freitag Russlands Verteidigungsministerium mitteilte.

    „Das große U-Boot-Jagdschiff der Nordflotte ‚Vize-Admiral Kulakow‘ hat die Rettungsoperation des in Seenot geratenen ukrainischen Fischkutters 097 beendet und ihn zu einem Ankerplatz vor der griechischen Insel Gavdos  (30 Seemeilen südlich der Insel Kreta) gebracht“, heißt es in der Mitteilung.

    Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die „Vize-Admiral Kulakow“ dem ukrainischen Fischkutter auf dessen Notsignal hin sofort zur Hilfe geeilt sei und ihn ins Schlepptau genommen habe. Beide Schiffe mussten bis zur griechischen Insel mehr als 140 Seemeilen zurücklegen. Das russische Kriegsschiff habe den Fischkutter jetzt in die Obhut der griechischen Rettungsdienste übergeben, heißt es ferner. Die siebenköpfige Besatzung sei in Sicherheit, zwei von ihnen sei medizinische Hilfe erwiesen worden.

    Nach russischen Angaben waren bei dem ukrainischen Kutter am 21. November wegen eines technischen Defekts Motor und Maschinen ausgefallen, das Schiff driftete ab. Heftige Böen und hoher Wellengang erschwerten die Rettungsaktion.
    Wie aus dem Pressedienst der russischen Verteidigungsbehörde verlautete, setzt das U-Boot-Jagdschiff „Vize-Admiral Kulakow“ nach seinem Rettungseinsatz den Dienst im Bestand des Schiffsverbandes der Flotte Russlands im Mittelmeer fort.

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    Tags:
    Rettungsaktion, Vizeadmiral Kulakow, Russland, Ukraine